Villingen-Schwenningen. Schüler-/innen des Gymnasiums am Romäusring aus Villingen präsentieren eine Szenencollage frei nach der Erzählung von Liz Keller über drei junge Menschen in der Zeit des Nationalismus.

Die Geschichte um Leo, Elsa und Max hat Schülerinnen und Schüler des Literatur- und Theaterkurses am Gymnasium am Romäusring in Villingen traurig gestimmt – und wütend. Traurig, weil auch in unserer Stadt Jugendliche jüdischen Glaubens ausgegrenzt, verfolgt und ermordet worden sind. Und wütend, weil auch heute Menschen mit Hass und Ausgrenzung einander Angst, Schmerz und Leid zufügen.

Deshalb haben sie, mit Unterstützung vieler, aus der Erzäh­lung ‚Als die Welt uns gehörte‘ von Liz Kessler und den Be­richten über das Schicksal von Villinger Juden eine Folge von Szenen entwickelt, in denen Leo, Elsa und Max beispielhaft dafür stehen, wie Freundschaft, Liebe und Zivilcourage auch in dunkelsten Zeiten das Gute im Menschen aufrechterhalten können.

Vielleicht können wir so ge­meinsam den Auftrag Margot Friedländers (1921–2025), einer Überlebenden des Holocausts, die letztes Jahr verstorben ist, folgen: »Seid Menschen!«

Theater am Ring, 18. März 2026, 15 Uhr

Eintritt frei | Einlass: 14.30 Uhr | Freie Platzwahl | Dauer: 75 Minuten

Gespielt von Schülerinnen und Schülern der achten und zehnten Klassen sowie weiteren Beteiligten

Anmeldung erforderlich:

rosamaria.paz@villingen-schwenningen.de | Telefon 07721 / 82-2308